Offene Gartenpforte Wesermarsch
Zauberhafte Gärten
 

Ein Hauch von Zen

 

Als vor über 40 Jahren unser Weg uns in die St. Willehad Str. 26 führte, suchten wir ein Domizil für unsere 5-köpfige Familie. Neben dem Haus, in dem wir 5 viel Platz hatten, war der Garten zu der Zeit eine Wildnis und Schuttablage. Aber ausreichend Platz und Betätigung. So wurden Bäume gefällt, Obstbäume beschnitten, Gemüsebeete angelegt. Bei starken Regenfällen verwandelte sich der Garten in eine Wasserlandschaft.

So nach und nach wurden immer mehr umliegende Grundstücke bebaut und aufgefüllt. So blieb uns nichts anderes übrig als auch ca. 80 qm Sand und Erde aufzufahren. Alles von der Straße zum Grundstück mit der Schiebkarre. Ca. 60 Tanne, die das Grundstück einsäumten, ca. 15 bis 20 m hoch wurden nach und nach gefällt, in Heimarbeit. Es entstand ein Garten für Kinder mit Klettergerüst, Baumhaus, Sandkiste und Volleyballfeld und ein Tee-Haus.

Nachdem die Kinder aus des Haus waren, gestalteten wir den Garten zu einer verkehrsberuhigten Zone. So geben jetzt dem Garten ein Hochteich, Spielecke für die Enkel, Bambusanpflanzungen verschiedener Art, Sitzecken nach den Lauf der Sonne, Hochbeet, Bocciafeld und Trockensteinmauer sein Bild.

Ein Garten macht immer Arbeit, aber er bringt einem die Natur näher. Wir haben Freude an der Gartenarbeit und wir lassen uns gerne von spontanen Einfällen leiten. Genauso wichtig aber ist der meditative Ansatz. Einfach  hinsetzen und die Gedanken schweifen lassen. Diese Momente der Ruhe und Entspannung genießen wir mit allen Sinnen. Die Vielfalt und die Verschiedenartigkeit machen den Reiz des Gartens aus.

Leider können wir unseren Garten aus gesundheitlichen Gründen in diesem Jahr nicht öffnen.